Schloss Morenhoven

GESCHICHTE DER BURG

Die Burg Morenhoven wurde vermutlich im spätesten 13. Jahrhundert erbaut und ist in dem denkmalgeschützten „Maria-Theresia-Gelb“ gehalten.

Der Gründungsbau als Hofanlage erfolgte aber früher, denn bereits 1229 wird ein Wilhelm de Morinhovin erwähnt, der wohl auf dieser Hofanlage lebte.

Seit 1281 gehörte Morenhoven Kölner Lehen und befand sich in der Folge in wechelvollem Besitz.

Erstmals 1345 wird das „Castrum Morenhoven“ in zwei Urkunden erwähnt, das heißt, zu diesem Zeitpunkt muss an der Stelle eine Burg gestanden haben.

 

Im 14. Jahrhundert entstand das erste Torhaus mit barocker Haube und Zugbrücke, die über den Wassergraben in den Wirtschaftshof führte. Über eine steinerne Rundbogenbrücke und durch das zweite Torhaus gelangt man in den Innenhof und zum Eingang der Burg.

1682 erfolgte der Ausbau der mittelalterlichen Burg zum barocken Dreiflügelschloss und Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte der Innenausbau in schönen Rokokoformen.

Die Burg ist bis heute von den Wassergräben und von einem wunderschönen Landschaftspark umgeben.

1803 wurde die Burg an Joseph Jordans verkauft, der aus einer alten Neusser Patrizierfamilie stammte und 1842 geadelt wurde.

Seither ist die Burg im Familienbesitz der von Jordans. (Quelle: http://www.sw-models.de/feste-auf-burg-moren-hoven/)

 

Aquarell

DIN A4